IN SCHWIERIGEN ZEITEN

Sennheiser und Neumann engagieren sich weltweit für die Veranstaltungsbranche

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie unterstützten Sennheiser und Neumann Musikschaffende, Toningenieure und andere Mitglieder der Veranstaltungsbranche mit Wohnzimmerkonzerten und Webinaren wie #DontStopTheMusic, #DontStopTheEducation und #AtHomeWithNeumann. Als Teil der betroffenen Industrie ist es den Unternehmen besonders wichtig zu helfen – auch auf finanziellem Weg.

Die Menschen an vielen Orten weltweit hoffen auf sinkende Infektionszahlen und ein Ende des Teil-Lockdowns zu Weihnachten. Die gesamte Veranstaltungs- und Unterhaltungsbranche muss sich voraussichtlich noch eine ganze Weile länger gedulden, ehe ein Etappenziel erreicht ist. Zahlreiche bekannte Künstler und Künstlerinnen sind in den letzten Monaten laut geworden, um darauf aufmerksam zu machen, wie ernst die Lage für die Musik- und Veranstaltungsbranche ist. Sennheiser hat sich beispielsweise im Rahmen der Aktion „Night of Light“ solidarisiert und sein Gebäude rot illuminiert.

„Seit 75 Jahren machen wir mit unseren Mikrofonen Stimmen hörbar – auf der Bühne, im Studio oder im Film“, sagt Co-CEO Daniel Sennheiser. „Genau das werden wir auch jetzt tun: Wir möchten die Branche dabei unterstützen, sich Gehör zu verschaffen. Es ist wichtig, jetzt laut zu sein, damit es nach der Pandemie nicht für lange Zeit still ist.“ Sein Bruder, Co-CEO Andreas Sennheiser, ergänzt: „Wir sind ebenfalls Teil der Veranstaltungs- und Musikbranche. Deswegen ist es uns eine Herzensangelegenheit, in diesen schweren Zeiten den Betroffenen zur Seite zu stehen.“

Den Blick auf die Branche zu lenken und somit langfristige Prozesse in Gang zu setzen, ist ein aber nur ein Weg für Sennheiser, sich zu engagieren. Die Audiospezialisten spenden darüber hinaus an Initiativen, NPOs und Verbände weltweit, die sich auf verschiedenste Art und Weise für die vielfältige Crew der Event- und Musikindustrie einsetzen.

IN DEUTSCHLAND
#AlarmstufeRot ist ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungsbranche. Mehr als 40.000 Teilnehmer aus über 8.000 Unternehmen, darunter auch Sennheiser, beteiligten sich u.a. an der Aktion "Nacht des Lichts 2020", mit der mehr als 9.000 Gebäude rot illuminiert wurden. AlarmstufeRot hat Demonstrationen, Veranstaltungen und "Rettungsdialoge" organisiert, um von der Regierung Maßnahmen zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft zu fordern, der sechstgrößten Branche des Landes mit einem Umsatz von 130 Milliarden Euro und über einer Million Beschäftigten. Mit der Aktion #SangundKlanglos in den sozialen Medien machen Künstler darauf aufmerksam, wie still es ohne die Branche sein würde, indem sie ihre Interpretation von Stille und vom Schweigen visualisieren.

IN DEN USA
MusiCares aus Santa Monica, Kalifornien bietet ein Sicherheitsnetz für Musikschaffende in Zeiten der Not. Die Dienstleistungen und Ressourcen von MusiCares decken ein breites Spektrum an finanziellen, medizinischen und persönlichen Notfällen ab. Finanzmittel können für Zahlungen wie Miete, Versicherungen, Versorgungsleistungen, medizinische Ausgaben, psychologische Unterstützung und andere persönliche Ausgaben gewährt werden.

The Clinic (auch bekannt als The RoadieClinic) aus Niles, Michigan hat sich zum Ziel gesetzt, Roadies und ihre Familien zu unterstützen, indem sie ihnen Ressourcen und Dienstleistungen bereitstellen, die auf die Umstände dieses besonderen Lebensmodells zugeschnitten sind. Die Leistungen von The Clinic umfassen Therapie, Erziehung, Anwaltskosten, finanzielle Beratung, Familienberatung und Hilfsmittel zur Suizidprävention.

IN GROSSBRITANIEN
#WeMakeEvents ist eine internationale Bewegung, die in Großbritannien im April 2020 ins Leben gerufen wurde, um die Auswirkungen der COVID-19 Krise auf die Veranstaltungsbranche zu thematisieren. Die Initiative arbeitet über Ländergrenzen hinweg und hat beispielsweise die „Nacht des Lichts“ international als „Night of the Lights“ weitergeführt. Ziel ist es, politische Entscheider darauf aufmerksam zu machen, dass die gesamte Branche in ihrer Vielfältigkeit dringend Unterstützung benötigt, um diese Krise zu überlegen.

IN AUSTRALIEN
Support Act ist Australiens einzige Wohltätigkeitsorganisation, die Künstler bei Krankheiten, Verletzungen, psychischen Problemen oder anderen Einschränkungen ihrer Arbeitsfähigkeit unterstützt. Support Act gibt es bereits seit 1997, seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist die Organisation jedoch besonders gefordert.

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